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OnlyFans Agentur Provision: Was ist üblich?

Von Max Borer, Gründer von LUX Agency · Zuletzt aktualisiert:

Wie viel nimmt eine OnlyFans Agentur? Die Prozentzahl allein sagt dir wenig. Entscheidend ist, wovon sie berechnet wird und was du dafür bekommst.

Viele Creatorinnen vergleichen Agenturen nur über die Provision und wundern sich später, warum am Monatsende weniger übrig bleibt als gedacht. Oder sie wählen die günstigste Agentur und merken, dass dafür auch kaum etwas passiert.

Hier erfährst du, wie die Provision einer OnlyFans Agentur funktioniert, welche Modelle es gibt, worauf du im Vertrag achten musst und woran du ein unseriöses Angebot erkennst.

Was ist eine OnlyFans Agentur Provision?

Die Provision ist der Anteil an deinen Einnahmen, den eine OnlyFans Agentur für ihre Arbeit bekommt. Die meisten Agenturen arbeiten so, statt ein festes Honorar zu verlangen.

Der Gedanke dahinter: Die Agentur verdient nur, wenn du verdienst. Das ist fair, solange klar geregelt ist, wovon der Anteil berechnet wird und welche Leistung du dafür bekommst.

Wie hoch ist die Provision üblicherweise?

Eine feste Regel gibt es nicht. Häufig genannt werden Anteile zwischen 30 und 65 Prozent deiner Einnahmen, abhängig von den Leistungen, also davon, wie viel die Agentur übernimmt.

Diese Spanne ist nur eine grobe Orientierung. Eine Agentur, die dein Chatting rund um die Uhr übernimmt, deinen Content plant und dein Marketing macht, arbeitet ganz anders als eine, die dir ab und zu Tipps gibt. Vergleich deshalb nie nur die Zahl, sondern immer die Leistung dahinter.

Wovon wird die Provision berechnet?

Die Provision wird entweder von deinen Einnahmen vor oder nach der Gebühr von OnlyFans berechnet, und dieser Unterschied ist größer, als er klingt.

OnlyFans behält laut seinen Nutzungsbedingungen 20 Prozent jeder Zahlung eines Fans ein. Ein Rechenbeispiel, keine Prognose: Zahlen deine Fans 1.000 Dollar, bleiben dir nach der Gebühr 800 Dollar. Nimmt eine Agentur 30 Prozent von den 800 Dollar, sind das 240 Dollar. Nimmt sie 30 Prozent von den 1.000 Dollar, sind es 300 Dollar, bei gleicher Prozentzahl.

Frag außerdem, ob sich die Provision auf alle Einnahmen bezieht, also Abo, PPV, Trinkgelder und bezahlte Nachrichten, oder nur auf bestimmte.

Welche Leistungen sollten in der Provision enthalten sein?

In der Provision sollte alles enthalten sein, was die Agentur dir im Erstgespräch zusagt, und das muss schriftlich im Vertrag stehen.

  • Chatting: Wer schreibt mit deinen Fans, zu welchen Zeiten und in welchem Ton?
  • Content-Planung: Bekommst du einen Plan, was du wann aufnehmen sollst, und Feedback zu deinem Content?
  • Marketing: Wie bringt die Agentur neue Fans auf dein Profil, etwa über Instagram oder TikTok?
  • Zahlen: Wie oft bekommst du einen Bericht über Einnahmen, Abos und Entwicklung?
  • Ansprechpartner: Wer ist für dich zuständig, und wie schnell bekommst du eine Antwort?

Was eine Agentur beim Marketing konkret übernehmen kann, liest du am Beispiel von LUX hier: OnlyFans Marketing

Gibt es neben der Provision weitere Kosten?

Bei einer seriösen Agentur sollten neben der Provision keine versteckten Kosten anfallen. Was zusätzlich bezahlt werden muss, gehört vorher offen auf den Tisch.

Achte besonders auf Startgebühren, monatliche Pauschalen zusätzlich zur Provision und Kosten für Werbung oder Equipment, die erst nach der Unterschrift auftauchen. Verlangt eine Agentur Geld, bevor sie irgendetwas für dich getan hat, ist das ein deutliches Warnsignal.

Woran erkennst du ein unseriöses Provisionsmodell?

Ein unseriöses Provisionsmodell erkennst du daran, dass es unklar bleibt: Die Agentur kann dir nicht genau sagen, wovon sie wie viel bekommt und was du dafür erhältst.

  • Vorauszahlung: Du sollst zahlen, bevor die Zusammenarbeit überhaupt beginnt.
  • Feste Verdienstzusagen: Die Agentur verspricht dir eine bestimmte Summe pro Monat. Das kann niemand seriös zusagen.
  • Keine Einsicht: Du bekommst keine Zahlen und kannst die Abrechnung nicht nachvollziehen.
  • Lange Bindung ohne Ausstieg: Du sollst dich sofort für lange Zeit festlegen, ohne die Agentur vorher zu testen.
  • Provision nach dem Ende: Die Agentur soll noch lange nach Vertragsende an deinen Einnahmen beteiligt sein.

Die vollständige Checkliste für die Auswahl findest du hier: OnlyFans Agentur finden: Woran du eine seriöse erkennst

Agentur oder einzelner Manager: Was rechnet sich?

Was sich rechnet, hängt davon ab, wie viel Arbeit du abgeben willst. Eine niedrige Provision lohnt sich nicht, wenn dafür kaum etwas passiert, und eine höhere kann sich lohnen, wenn ein ganzes Team für dich arbeitet.

Ein einzelner Manager kann günstiger wirken, stößt aber schnell an Grenzen, etwa beim Chatting rund um die Uhr. Was ein Manager macht und kostet, steht hier: OnlyFans Manager: Was er macht und was er dich kostet

Wie arbeitet LUX bei der Vergütung?

Bei LUX zahlst du nichts im Voraus. LUX ist an deinen Einnahmen beteiligt, die Details bespricht Max mit dir im Kennenlerngespräch.

  • Laufzeit: Du startest mit einem Probemonat, den du zum Monatsende kündigen kannst. Passt es, geht es mit einem Jahresvertrag weiter.
  • Leistung: LUX übernimmt Strategie, Content-Planung, Chatting, Wachstum auf Social Media sowie Organisation und Steuern.
  • Voraussetzungen: LUX arbeitet nur mit Creatorinnen ab 18, die ihr Gesicht zeigen.

Eine feste Summe kann dir niemand seriös versprechen, wir auch nicht. Was wir sagen können: Wir verdienen nur, wenn du verdienst.

Häufige Fragen zur Provision einer OnlyFans Agentur

Wie viel Provision nimmt eine OnlyFans Agentur?

Das ist unterschiedlich. Häufig genannt werden 30 bis 65 Prozent deiner Einnahmen, abhängig von den Leistungen der Agentur. Vergleich immer die Leistung, nicht nur die Zahl.

Kommt die Agentur-Provision zu den 20 Prozent von OnlyFans dazu?

Ja. OnlyFans behält 20 Prozent jeder Fan-Zahlung ein, die Provision der Agentur kommt zusätzlich. Wichtig ist, ob sie vor oder nach dieser Gebühr berechnet wird.

Ist eine Vorauszahlung an eine Agentur normal?

Nein. Seriöse Agenturen verdienen über einen Anteil an deinen Einnahmen. Wer Geld verlangt, bevor er etwas für dich getan hat, ist ein Warnsignal.

Ist eine niedrige Provision immer besser?

Nein. Entscheidend ist, was am Ende für dich übrig bleibt. Eine Agentur mit niedriger Provision, die kaum etwas bewegt, kann dich mehr kosten als eine mit höherer Provision, die wirklich arbeitet.

Was muss zur Provision im Vertrag stehen?

Die Höhe, die Berechnungsgrundlage, die Einnahmen, für die sie gilt, die enthaltenen Leistungen, die Laufzeit und was nach dem Vertragsende gilt. Bei Unklarheiten lohnt sich der Blick eines Anwalts.

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